Das Gut Neuwerk in Urft blickt auf eine lange Geschichte zurück. Die durch das Gut verlaufende römische Wasserleitung und antike römische Dachziegel lassen darauf schließen, dass bereits vor 2000 Jahren eine Bewirtschaftung vorhanden war. Weitere Spuren weisen auf die Beheimatung eines Frauenklosters im Mittelalter hin. 1710 wird das Haupthaus erbaut. Im Jahre 1722 wird das "Neuwerk" Filiale der Eisenschmelze Dalbenden. Ab dem 19. Jahrhundert entwickelt sich eine ruhige Phase um das Gut Neuwerk, bis in den 1980igern die Familie Scheidgen um Schriftstellerin Ilka und Künstler Heinrich-Ernst ins Neuwerk ziehen und mit dem vom Kölner-Stadt- Anzeiger als "gelenkte Natürlichkeit" bezeichneten System das Gut wieder aufbauen. In diesem Sinne stellen die nun praktizierten "Begegnungen der Nachhaltigkeit" auf Gut Neuwerk eine stringente Fortsetzung dieses Prinzips durch die seit 2013 verantwortlich zeichnende Familie Wachowsky dar.